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Dein Wissens-Hub zu CSRD, ESRS, Wesentlichkeitsanalyse, VS (vormals VSME) und CO₂-Bilanz – Grundlagen, Fristen und Umsetzung. Mit passenden Tools und Services.

Zuletzt aktualisiert: 29. September 2026

Der Wissen-Hub für deine Nachhaltigkeitsberichterstattung

Hier findest du alles zu CSRD, ESRS und Wesentlichkeitsanalyse an einem Ort – übersichtlich, strukturiert, informativ.

In unserem umfangreichen Wissens-Hub findest du alles, was du rund um CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive), ESRS (European Sustainability Reporting Standards) und DWA (Doppelte Wesentlichkeitsanalyse) wissen musst. Hier erfährst du Wissenswertes zu Anforderungen, Fristen und Umsetzungsstrategien. Lerne, wie du bei der Nachhaltigkeitsberichterstattung strategisch vorgehen kannst und welche Tools dir dabei helfen.

Themen im Wissen-Hub

CSRD / ESRS

Alles, was du über die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) wissen musst.

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Wesentlichkeitsanalyse (DWA)

Identifiziere mit der Doppelten Wesentlichkeitsanalyse (DWA) die relevanten Themen für dein Unternehmen.

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VS (vormals VSME)

Nutze den freiwilligen Berichtsstandard VS (vormals VSME) für Unternehmen außerhalb der CSRD, um die Informationsanforderungen deiner Kunden und Banken effizient zu erfüllen.

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CO₂-Bilanz

Berechne deine Treibhausgasemissionen nach dem GHG-Protokoll und identifiziere die wesentlichen Hebel in deiner Scope-3-Wertschöpfungskette.

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Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt

CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive): Die CSRD ist die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie verpflichtet betroffene Unternehmen, nach den ESRS über Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG) zu berichten. Der Nachhaltigkeitsbericht ist Teil des Lageberichts und wird extern geprüft.

ESRS (European Sustainability Reporting Standards): Die ESRS sind die verbindlichen Standards, die festlegen, welche Informationen ein CSRD-Bericht enthalten muss. Sie umfassen übergreifende Standards sowie themenspezifische Standards zu Umwelt (E1–E5), Sozialem (S1–S4) und Governance (G1). Die revidierten ESRS wurden am 3. Juli 2026 angenommen und am 21. September 2026 als Delegierte Verordnung (EU) 2026/1563 im EU-Amtsblatt veröffentlicht. Sie gelten verpflichtend für Geschäftsjahre ab dem 1. Januar 2027 (mehr dazu).

Doppelte Wesentlichkeitsanalyse (DWA): Die DWA bestimmt, welche Nachhaltigkeitsthemen ein Unternehmen berichten muss. „Doppelt" bedeutet: Ein Thema ist wesentlich, wenn es entweder die Umwelt und Gesellschaft beeinflusst (Impact-Wesentlichkeit) oder finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen hat (finanzielle Wesentlichkeit). Sie ist der Ausgangspunkt jedes CSRD-Berichts; im VS ist sie nicht verpflichtend.

VS (Voluntary Standard, vormals VSME): Der VS ist ein freiwilliger, vereinfachter Berichtsstandard für Unternehmen außerhalb der CSRD. Er basiert auf dem VSME der EFRAG, wurde am 3. Juli 2026 von der EU-Kommission angenommen und ist seit dem 24. September 2026 als Delegierte Verordnung (EU) 2026/1560 in Kraft. Er hilft KMU und Mittelstand, Nachhaltigkeitsdaten für Kunden, Banken und Investoren strukturiert bereitzustellen – mit deutlich geringerem Aufwand als die volle CSRD.

CO₂-Bilanz nach GHG-Protokoll: Eine CO₂-Bilanz erfasst die Treibhausgasemissionen eines Unternehmens nach dem Greenhouse Gas Protocol in drei Bereichen: Scope 1 (direkte Emissionen), Scope 2 (eingekaufte Energie) und Scope 3 (vor- und nachgelagerte Wertschöpfungskette). Scope 3 ist meist der größte Hebel.

In 3 Schritten zur Nachhaltigkeitsberichterstattung

So gehst du strukturiert vor – vom ersten Schritt bis zum fertigen Bericht:

  1. Wesentlichkeit bestimmen. Starte mit der doppelten Wesentlichkeitsanalyse: Sie legt fest, welche Themen für dein Unternehmen relevant sind – und damit den Umfang deines Berichts. Für CSRD-Berichte ist sie Pflicht, im VS optional.

  2. Daten erheben. Erfasse die Kennzahlen zu deinen wesentlichen Themen, allen voran die CO₂-Bilanz nach dem GHG-Protokoll (Scope 1–3).

  3. Bericht erstellen. Bringe die Ergebnisse in die passende Struktur – nach den ESRS für die CSRD oder schlanker nach dem VS-Standard (vormals VSME).

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Los geht's!

Häufige Fragen

Worin unterscheiden sich CSRD und ESRS?

Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) ist die EU-Richtlinie, die vorschreibt, dass Unternehmen über Nachhaltigkeit berichten müssen. Die ESRS (European Sustainability Reporting Standards) sind die zugehörigen Standards, die festlegen, welche Inhalte und Datenpunkte der Bericht enthalten muss. Die CSRD ist also die Pflicht, die ESRS sind die Anleitung dazu.

Was ist eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse?

Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse (DWA) bestimmt, welche Nachhaltigkeitsthemen ein Unternehmen berichten muss. Ein Thema gilt als wesentlich, wenn es entweder Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft hat (Impact-Wesentlichkeit) oder finanzielle Chancen und Risiken für das Unternehmen birgt (finanzielle Wesentlichkeit). Sie ist der Ausgangspunkt jedes CSRD-Berichts. Im freiwilligen VS (vormals VSME) ist sie nicht verpflichtend, kann aber sinnvoll sein.

Für wen ist der VS-Standard (vormals VSME) gedacht?

Der VS (Voluntary Standard) ist ein freiwilliger, vereinfachter Berichtsstandard. Er basiert auf dem VSME der EFRAG, wurde am 3. Juli 2026 von der EU-Kommission angenommen und ist seit dem 24. September 2026 in Kraft. Er richtet sich an Unternehmen, die nicht direkt CSRD-pflichtig sind, aber von Kunden, Banken oder Investoren nach Nachhaltigkeitsdaten gefragt werden – mit deutlich geringerem Aufwand als die vollständige CSRD-Berichterstattung.

Was bedeuten Scope 1, 2 und 3 bei der CO₂-Bilanz?

Die drei Scopes stammen aus dem Greenhouse Gas Protocol. Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus eigenen Quellen (z. B. Firmenfahrzeuge, Heizung). Scope 2 sind indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie wie Strom und Fernwärme. Scope 3 umfasst alle übrigen Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – etwa Einkauf, Logistik und Produktnutzung. Scope 3 ist meist der größte Anteil.

Wo sollte ich mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung anfangen?

Der sinnvolle Startpunkt ist die doppelte Wesentlichkeitsanalyse: Sie zeigt, welche Themen für dein Unternehmen relevant sind, und gibt damit den Umfang des Berichts vor. Für CSRD-Berichte ist sie Pflicht, im VS optional. Auf dieser Basis lassen sich Daten erheben (z. B. die CO₂-Bilanz) und der Bericht nach ESRS oder VS erstellen. Passende Tools und Vorlagen findest du in unseren Produkten und Services.

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